M2 | Fehlender Fokus im Angriff25. Februar 2020

Dieses Mal empfingen wir den Leader FSG Lausanne-Ville/Cugy 1 bei uns zu Hause. Im Vorfeld war uns klar, dass wir der Aussenseiter sind und somit nichts zu verlieren hatten. Gegen einen solchen Gegner ist es kein Muss, die zwei Punkte zu holen, aber ein Sieg würde unsere abstiegsgefährdende Situation ein bisschen entschärfen. Der Anfang war geprägt von technischen Fehlern und mangelnder Chancenauswertung. Diese Fehler wurden von Lausanne eiskalt ausgenutzt und so stand nach 17 Minuten 4:10 für Lausanne. Auch nach einem Team-Timeout in der 17. Minute, konnten die technischen Fehler nicht vermindert werden und die Torausbeute blieb weiterhin bescheiden. Mit einem Resultat von 8:16 ging es in die Pause. In der Pausenanalyse waren wir uns schnell einig, dass der Angriff, respektive der Fokus im Angriff, verbessert werden musste, ansonsten würden wir hier sang- und klanglos untergehen. Motiviert kamen wir aus der Pause zurück, jedoch konnten wir den Schalter nicht umlegen und so wiederholte sich das dysfunktionale Muster von der ersten Halbzeit. Somit stand es nach 40 Minuten 11:23 für Lausanne. Es gab von unserer Seite noch ein Aufbäumen gegen die Niederlage (drei gehaltene Penaltys von Wüthrich André), trotzdem gingen wir am Ende als Verlierer vom Platz (24:30). Das Schlussresultat zeigt, dass wir als Mannschaft in der zweiten Halbzeit Moral bewiesen haben und die Flinte nicht ins Korn geworfen haben. Es ist uns nicht gelungen, zwei Punkte zu holen, welche uns ein bisschen Luft im Abstiegskampf verschafft hätte. Die kommenden Spiele sind darum von enormer Bedeutung und eine weitere Niederlage könnte sich fatal auf den Abstiegskampf auswirken. Finden wir den Fokus wieder und glauben an unsere Chancen, können wir dem Abstiegssumpf aus eigener Kraft entsteigen.